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Aufruf für eine Theatergruppe in der Luther- und Jakobigemeinde

 

Hallo an alle Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren. Wolltet ihr euch schon immer einmal…

- auf einer Bühne bewegen?

- Das Rampenlicht genießen?

- Alte wie auch neuere und modernere Stücke spielen?

- Bühnenbilder selbst entwerfen und bauen?

- Zu einer Theatergruppe dazugehören?

Dann helft uns in der Luthergemeinde eine neue Theatergruppe zu gründen. Wir wollen zusammen mit euch coole Stücke heraussuchen und pro Jahr eins einstudieren, welches wir am Ende unserer Theaterreise natürlich vor Publikum aufführen werden. Geplant sind ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr intensiver Probe. Was natürlich im Theater nicht fehlen darf sind Requisiten und Bühnenbilder. Diese werden wir zusammen basten und nach dem individuellen Theaterstück gestalten. Dabei können vor allem die kreativen unter euch ihrer Kreativität freien Lauf lassen, damit wir am Ende für unsere Aufführung ein perfekt passendes Bühnenbild haben.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und bei unserer Gruppe der Darstellenden Künste mitwirken wollt, dann kommt gerne vorbei. Wir treffen uns Dienstags, um 17 Uhr (bis ca. 18:30 Uhr) im Jugendkeller der Luthergemeinde. Schreibt mir doch gerne vorher, wenn ihr Interesse bekommen habt. :)

Wir freuen euch auf euch!

 

Anmeldung per Mail bei:

desiree.barthel@lutherjakobi.de     

 

 

Jugendkalender

Es sind keine Ereignisse vorhanden.

Willkommen bei der Jakobi- und Luthergemeinde Kiel

Erntejammer oder Erntedank?

Eine geistliche Einordnung zum Oktober
von Pastorin Sabine Klatt

Liebe Bersucher*innen,

der Oktober beginnt traditionellerweise mit dem Erntedankfest. In diesem Jahr fragen sich viele: Was sollen wir danken? Haben wir nicht eher Grund zu jammern? Es gibt so viele Krisen, wir haben vor so vielem Angst, der Blick in die Zukunft sieht nicht hell aus! Also sollten wir eher ein Jammer-Fest feiern?
Auch wenn die Zeiten schwierig sind, ist es wichtig, das Danken gerade trotzdem zu pflegen.
Selbst in Zeiten früherer Missernten hat man das Erntedankfest nicht ausfallen lassen.
Aber Danken in existenziell angespannten Zeiten - wem fällt das nicht schwer?  
Danken, denke ich, ist wie ein Training fürs Laufen: Je mehr man es einübt, desto leichter wird es. Schließlich lernt man beim Laufen, mit Widerständen, z. B. Steigungen, umzugehen. Bei plötzlich auftauchenden Hindernissen bleibt man dank Training mobiler. Kann uns also eine Haltung der Dankbarkeit auch selber geistig und geistlich beweglicher halten?   
So fällt mir nach einiger Zeit des Überlegens sehr Wichtiges ein, wofür ich dankbar bin:  Wir haben seit über 70 Jahren Frieden in Deutschland. Wir konnten und können alles in Ruhe aufbauen, von Radwegen und Velorouten über soziale Wohnprojekte bis hin zu Glasfasernetzen. Sollten wir da nicht auch bereit sein, alles für den Frieden und die Freiheit in Europa zu tun? Sollten wir da nicht z. B. uns im Winter auf etwas kühlere und klimafreundlichere Temperaturen in unseren Wohnhäusern einzustellen? Dafür aber unsere Unabhängigkeit wahren? Wir haben keine Sittenpolizei wie im Iran. Dort wurde Ende September eine junge Frau Opfer der Polizei, weil ihr Kopftuch angeblich nicht richtig saß, und sie verstarb im Verhör. Das hat uns alle zutiefst erschreckt. Wir aber brauchen in unserem Land keine Angst zu haben und dürfen auf der Straße sagen, was wir denken.
Dankbar können wir auch sein, dass wir eine konsensfähige Gesellschaft haben, die nicht in Schwarz und Weiß zerfällt. In einigen europäischen Ländern stehen sich rechte und linke Blöcke unversöhnlich gegenüber, auch extremistische Ausrichtungen werden stärker. Dankbarkeit für die andere Situation in unserem Land kann uns zu einer größeren Achtsamkeit führen, dass wir nicht unsere Bereitschaft verlieren, aufeinander zuzugehen.  
“Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“ heißt es in Psalm 106. Danken hilft, den Blick zu weiten. Es führt uns zu einer größeren Zufriedenheit und Dankbarkeit. Lassen Sie uns gemeinsam diese Kultur pflegen!  

Es grüßt Sie herzlich  Ihre Pastorin Sabine Klatt
pastorin.klatt@jakobi-kiel.de

In unseren Gottesdiensten beten wir für Frieden, Vergebung, Versöhnung. Immer.
Das ist nicht naiv und macht uns auch
nicht blind.
Krieg kennt nur Opfer, immer auf
beiden Seiten.
Für sie beten wir, wollen und werden aber auch nicht vergessen, wer der
Agressor ist.
Dies ist Putins Krieg!

Willkommen bei der Jakobi- und Luthergemeinde Kiel

Erntejammer oder Erntedank?

Eine geistliche Einordnung zum Oktober
von Pastorin Sabine Klatt

Liebe Bersucher*innen,

der Oktober beginnt traditionellerweise mit dem Erntedankfest. In diesem Jahr fragen sich viele: Was sollen wir danken? Haben wir nicht eher Grund zu jammern? Es gibt so viele Krisen, wir haben vor so vielem Angst, der Blick in die Zukunft sieht nicht hell aus! Also sollten wir eher ein Jammer-Fest feiern?
Auch wenn die Zeiten schwierig sind, ist es wichtig, das Danken gerade trotzdem zu pflegen.
Selbst in Zeiten früherer Missernten hat man das Erntedankfest nicht ausfallen lassen.
Aber Danken in existenziell angespannten Zeiten - wem fällt das nicht schwer?  
Danken, denke ich, ist wie ein Training fürs Laufen: Je mehr man es einübt, desto leichter wird es. Schließlich lernt man beim Laufen, mit Widerständen, z. B. Steigungen, umzugehen. Bei plötzlich auftauchenden Hindernissen bleibt man dank Training mobiler. Kann uns also eine Haltung der Dankbarkeit auch selber geistig und geistlich beweglicher halten?   
So fällt mir nach einiger Zeit des Überlegens sehr Wichtiges ein, wofür ich dankbar bin:  Wir haben seit über 70 Jahren Frieden in Deutschland. Wir konnten und können alles in Ruhe aufbauen, von Radwegen und Velorouten über soziale Wohnprojekte bis hin zu Glasfasernetzen. Sollten wir da nicht auch bereit sein, alles für den Frieden und die Freiheit in Europa zu tun? Sollten wir da nicht z. B. uns im Winter auf etwas kühlere und klimafreundlichere Temperaturen in unseren Wohnhäusern einzustellen? Dafür aber unsere Unabhängigkeit wahren? Wir haben keine Sittenpolizei wie im Iran. Dort wurde Ende September eine junge Frau Opfer der Polizei, weil ihr Kopftuch angeblich nicht richtig saß, und sie verstarb im Verhör. Das hat uns alle zutiefst erschreckt. Wir aber brauchen in unserem Land keine Angst zu haben und dürfen auf der Straße sagen, was wir denken.
Dankbar können wir auch sein, dass wir eine konsensfähige Gesellschaft haben, die nicht in Schwarz und Weiß zerfällt. In einigen europäischen Ländern stehen sich rechte und linke Blöcke unversöhnlich gegenüber, auch extremistische Ausrichtungen werden stärker. Dankbarkeit für die andere Situation in unserem Land kann uns zu einer größeren Achtsamkeit führen, dass wir nicht unsere Bereitschaft verlieren, aufeinander zuzugehen.  
“Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“ heißt es in Psalm 106. Danken hilft, den Blick zu weiten. Es führt uns zu einer größeren Zufriedenheit und Dankbarkeit. Lassen Sie uns gemeinsam diese Kultur pflegen!  

Es grüßt Sie herzlich  Ihre Pastorin Sabine Klatt
pastorin.klatt@jakobi-kiel.de

In unseren Gottesdiensten beten wir für Frieden, Vergebung, Versöhnung. Immer.
Das ist nicht naiv und macht uns auch
nicht blind.
Krieg kennt nur Opfer, immer auf
beiden Seiten.
Für sie beten wir, wollen und werden aber auch nicht vergessen, wer der
Agressor ist.
Dies ist Putins Krieg!
Bildnachweise: