Donnerstag, 4. März 2021, 18:30 - 19:45 Uhr

Gesprächsreihe zu ausgewählten Ikonen

Ikonen sind die Bilder der orthodoxen Christenheit, doch gelegentlich finden wir sie auch in unseren Kirchen und Gemeinden. Denn die Konfessionen haben sich längst getroffen und inspirieren sich gegenseitig. Trotzdem bleiben uns westlich geprägten Menschen die Ikonen meistens etwas fremd. Sie wirken für unsere Sehgewohnheiten merkwürdig schemenhaft und starr.

Doch das liegt nicht an einer weniger ausgeprägten Mal- oder Darstellungsweise, sondern daran, dass das Wesen einer Ikone sich grundsätzlich von der westlichen Malerei unterscheidet: Eine Ikone will schauen lassen, was eigentlich unsichtbar ist. Sie ist angesiedelt zwischen Visuellem und Transzendenz, zwischen wahrnehmbarer Materie und der Offenbarung des göttlichen Geheimnisses. Sie lebt aus einer sehr engen Beziehung zum Wort und will durch das Bild von Gott reden. Eine Ikone muss man nicht nur betrachten, sondern lesen und verstehen. Wenn wir das aber lernen, können sie uns einen Weg zum Glauben und zur Hoffnung zeigen. Die Ikonenmalerin Barbara Teubner nennt sie deshalb „Gebete in Farbe“.

Dafür treffen wir jede Woche jeweils donnerstags um 18.30 Uhr für eine gute Stunde im Wartburgraum des Lutherhauses, Hebbelstraße 1-3. Jeder und jede Interessierte ist herzlich eingeladen, eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich.

An diesem Abend lautet das Thema:

Gott sandte seinen Sohn.

Wir betrachten dazu die Ikone:

„Verkündigung der Geburt Jesu“

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme, Ihre Gesa Bartholomae und Christa Lehmann

Mitwirkende
Gesa Bartholomae, Christa Lehmann
Ort
Lutherhaus - Wartburgzimmer, Hebbelstraße, 24116 Kiel, Deutschland