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Donnerstag, 6. Juni 2019, 18:00 - 19:00 Uhr

Die Bibel ist keine Heldensaga, die von den großen Taten erfolgreicher und schöner Menschen erzählt. Im Gegenteil, viele ihrer Hauptfiguren verhielten sich alles andere als glänzend. Wir würden sie eher als „Antihelden und -heldinnen“ bezeichnen: Es sind Schurken und Betrügerinnen darunter, Ehebrecher, Verräter und sogar Mörder. Die Bibel verheimlicht nichts, ihre Darstellung des menschlichen Lebens und Miteinanders ist vielmehr schonungslos und oft brutal.  

Und damit will sie vor allen Dingen eines verdeutlichen: Trotz oder gerade durch die Schwäche der Menschen geschieht, was Gott will. Er ist nicht darauf angewiesen, die Sünde auszulöschen. Oft benutzt er sie sogar für seinen Plan und vergibt sie am Ende. Es geht in der Bibel um Gottes Geschichte mit den Menschen und um sein souveränes Handeln. Für unser menschliches Denken bleibt vieles daran allerdings rätselhaft, denn es passt häufig nicht mit unseren Moralvorstellungen zusammen.  

In unserer Gesprächsreihe wollen wir deshalb einige der problematischen biblischen Gestalten einmal näher kennenlernen und uns über ihre Geschichten austauschen.  

Dafür treffen wir uns alle 14 Tage jeweils donnerstags um 18 Uhr für eine gute Stunde in der Martinsklause im Lutherhaus, Hebbelstraße 1- 3. 

Das Thema des ersten Gespräches lautet:

Maria, die zurückgewiesene Mutter: Markus 3,31-35 u.a.

Jeder und jede Interessierte ist herzlich eingeladen, eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich.

Mitwirkende
Gesa Bartholomae, Christa Lehmann
Ort
Hebbelstraße, 24116 Kiel, Deutschland